Mögliches Anfangsprojekt: Steckerfertige PV Anlagen bis 600W

Einleitung

Auch wenn sich keine Immobilie Eigenbesitz befindet, gibt es inzwischen auch die Möglichkeit einer „kleinen Lösung für Photovoltaik Anlagen“ (siehe z.B. KStA vom 22.1.2018 https://www.ksta.de/ratgeber/strom-vom-balkon—mini-solarmodule-sind-nun-erlaubt-29531712). Eine solche Anlage ist im Grunde nichts anderes als ein herkömmliches PV-Modul mit integriertem Wechselrichter und einer Anschlussleitung mit einem speziellen Stecker sowie – in Deutschland – einer dazu passenden Steckdose.

So lassen sich zum Beispiel auf einem Südbalkon oder im Garten kleine PV-Module mit bis zu 600 Wp (Peakleistung, d.h. die Leistung unter Idealbedingungen z.B. im Labor erreichbar sind) aufstellen und den Strom zum Eigenverbrauch einfach in die eigene Steckdosen einspeisen. Ein EU-Gesetz dazu gibt es länger, aber deren Umsetzung in nationale Gesetze und dann die Erstellung der Umsetzungsvorschriften von Seiten der beauftragte Agenturen (hier: Westnetz) haben dieses leider ziemlich verzögert. In anderen Bundesländern gibt es die Möglichkeit schon. Viel schneller und pragmatischer, mit weniger Anforderungen, hat beispielsweise Österreich diese EU-Regelung umgesetzt.

Immerhin: Die Antragsformulare und Vorschriften befinden sich inzwischen auch auf der Webseite der für uns zuständigen Agentur Westnetz unter https://iam.westnetz.de/fuer-einspeiser/wie-moechten-sie-strom-erzeugen#Photovoltaik .

Vorteil solcher Module ist, dass man sie eigentlich einfach mit einem normalen Schutzkontaktstecker (also normalen Stecker) in die Steckdose stecken kann, wie das z.B. in Österreich als ausreichend gesehen wird. In Deutschland dagegen ist zum einen ein mechanischen Schutz vorgeschrieben, damit nicht zum Beispiel beim Stolpern ungewollt der Stecker herausgezogen und berührt werden kann, und die Stecker sind auch mit den Polen geschützt. Aber eigentlich ist es überflüssig, denn die Wechselrichter schalten beim Herausziehen der Abnehmer innerhalb von 20ms die Spannung ab, so dass gar keine Gefahr eines Schlages besteht..

In den deutschen Verordnungen steht nur, dass man dafür eine spezielle Energiesteckdose verwenden muss – ohne dass konkret ausgeführt wurde, was das genau ist. Praktisch wird inzwischen immer auf die Steckdosen vom Typ RST20 der Firma Wieland verwiesen , die es ab 20 Euro Strassenpreis gibt. Am besten einfach bei Idealo schauen: https://www.idealo.de/preisvergleich/MainSearchProductCategory.html?q=wieland%20rst20i3%20steckdose, und man findet z.B. https://direkt.jacob.de/produkte/wieland-geraete-steckdose-schwarz-rst20i3s-b1-m03-sw-artnr-3606727.html oder https://www.amazon.de/Wieland-Solar-Geräte-Wandsteckdose-RST20i3-Unterputz/dp/B07KCSJWY6)

Was ist zu beachten?

Erlaubnis einholen

Natürlich muss man zum einen eine Erlaubnis für das Anbringen und Betreiben eines solchen plugin-PV-Geräts haben. Diese muss sowohl bei zuständigen Netzbetreiber (Anmeldung hier bei Westnetz) als auch beim Hauseigentümer eingeholt werden.

Anschluss

Zum anderen müssen die Module regel konform sein. Geregelt wird das ganze durch die sogenannte Niederspannungsrichtlinie „LVD“ der EU (2014/35/EU), d.h. Hersteller bzw. Importeure müssen sicherstellen, dass Ihre Geräte „LVD“ konform sind und natürlich auch ein CE-Prüfzeichen tragen. Außer einer entsprechenden Dokumentation (Gebrauchsanleitung) muss die Anlage entweder mit einer speziellen Einspeisesteckdose z.B. RST20 mit dem Hausnetz oder wie ein Herd fest verbunden sein. Zudem ist nur ein Gerät pro Anschluss (Zähler) zulässig.

Brauche ich einen neuen Zähler?

In jedem Fall ist der Einsatz eines Zweirichtungszählers notwendig, um eine Rückeinspeisung zu verhindern. Ein Zähler mit Rücklaufsperre allein ist übrigens auch nicht geeignet. Man muss also damit rechnen, dass ein bestehende Zähler vor der Inbetriebnahme der Erzeugungsanlage ausgetauscht werden muss. Der Austausch kann parallel mit der Anmeldung beim Netzbetreiber beauftragt werden.

Was noch?

Alle Arbeiten an elektrischen Anlagen sollten nur durch Fachkräfte (z.B. einem
Elektrofachbetrieb) ausgeführt werden, der die folgende Punkte sicherstellen sollen:

  • Überprüfung des Stromkreises in den eingespeist werden soll
  • Prüfung des Absicherung und des Fl Schutzschalters
  • Dauerhafte Kennzeichnung der speziellen Energiesteckdose und des Einspeisestromkreises

Eine Nachweispflicht oder Zwangspflicht, einen Elektrofachbetrieb einzuschalten, gibt es aber nicht.

Vor der Montage der PV-Anlage ist natürlich die Tragfähigkeit der Balkonbrüstung sowie die Windlastfestigkeit sicherzustellen, nicht dass das Panel bei Sturm „fliegen geht“ und ggf. andere Sachen und Personen verletzt. Bei Mietwohnungen darf natürlich die Gebäudesubstanz beim Befestigen nicht verletzt werden.

In manchen Wohngebieten sind auch Einschränkungen wegen „ästhetischer Auswirkungen“ oder denkmalschutzrechtlicher Vorschriften möglich. Über die Installation von steckerfertigen PV-Anlagen der Hauseigentümer bzw. die Eigentümergemeinschaft entscheidet.

Grundlagenvideos

Wer sich mit dem Thema weiter beschäftigen will, findet in dem informativen Video einer Initiative aus Berlin-Brandenburg eine schöne Einführung und Übersicht:

In einem zweiten Video wurde dann spezielle Fragen eingegangen. So wird das Thema der Einspeisesteckdosen eingegangen, u.a. warum das eigentlich unnötig ist (die sich am Panel befindlichen Wechselrichterschalten sowieso innerhalb von 20ms nach Ziehen des Steckers ab und verhindern tödliche Stromschläge).

Auch auf die Frage der Einspeisung bei den oft verbauten Drehstromzähler wird eingegangen, u.a. darauf, dass die saldierenden arbeitenden Zähler verhindern, dass der erzeugte Strom unregistriert bleibt und damit quasi verloren geht.

Beispiel eines Balkonkraftwerkes

Hier auch zwei Videos, in denen aus Berlin eine solche Balkon-Lösung vorstellt und von seinen Erfahrungen berichtet. Wie immer im richtigen Leben sollte man sich auch hier die Kommentare anderer durchlesen, um sich so mit einem gesunden und kritischen Geist ein eigenes Bild zu machen.

Den ersten Teil findet man hier:

In einem zweiten Teil wird zum Teil auch auf Kritikpunkte eingegangen, die anhand Teil 1 eingingen (da war nämlich vieles zu sehen, was nicht regelkonform ist, aber es funktioniert trotzdem) Auch wurde auch eine Bilanz nach 2 Jahren Betrieb gezogen.

Der bei dem im obigen Beispielvideo vorgestellten Projekt zu sehende klassische analoge Ferraris Zähler („der mit der drehenden Scheibe, die ein analoges Zählerwerk über Rädchen antreibt“), wird dieses Kriterium sicher nicht erfüllt haben.

Leider dürfte dieser Zählertyp ist aber sicher noch bei den meisten Haushalten im Einsatz sein und mit einem Austausch muss man rechnen. Aber ihre Lebenszeit ist sowieso nur noch sehr begrenzt, weil die Stromversorgungsunternehmen am liebsten alle sobald wie möglich mit einem sogenannten voll elektronischen Zähler (Smart-Meter) zwangsbeglücken würden (siehe extra Beitrag)

Wie hilft die Interessengemeinschaft

Die Interessengemeinschaft „Glessen autark“ findet solche Lösungen grundsätzlich als Einsteigerprojekte interessant, weil es grundsätzlich allen erlaubt, mitzumachen.

Es wurde auch schon Verbindung zu einem Lieferanten aufgenommen, um vorhandene Fertiglösungen für solche „Balkonanlagen“ und deren Preise bei Sammelbestellungen zu erfragen. Die Ergebnisse werden wir später hier im Weblog präsentieren.

Wind als Ergänzung zur Sonne?

Einleitung

Die Photovoltaik ist eine der für Privatleute wohl bisher am einfachsten zu nutzende Alternativen für die eigene Energieversorgung, aber sie hat halt einen entscheidenden grundsätzlichen Nachteil hat: Sie steht nur dann zur Verfügung, wenn die Sonne scheint, insbesondere also nicht nachts! Wer also rund um die Uhr einen Energiebedarf hat und nicht unbedingt auf teure Lithium-Batterien im Keller setzten möchte, braucht etwas von der Sonne unabhängiges.

Hier kommt die Windenergie ins Spiel, die aber hauptsächlich in den nördlichen, dünner besiedelten Bundesländern ausgebaut wurde. Ihr Ausbau in jüngster Zeit aber stagniert, insbesondere in den dichter besiedelten Regionen. Unbestritten können die großen, professionell eingesetzten Anlagen auch starke Beeinträchtigungen auf ihre Umgebung haben. Ihre großen Bauten, der von ihnen erzeugte Schattenwurf aber auch auch die Betriebsgeräusche und nicht zuletzt auch die Gefährdung von Vögeln werden inzwischen als problematisch gesehen. .

Aber das muss nicht sein, denn auch hier gibt es inzwischen kleinere Alternativen für den Hausgebrauch, die all diese Nachteile nicht haben. Die Chancen sind damit gegeben, dass sie auch lokal ohne Beeinträchtigung der Nachbarschaft eingesetzt werden können und so auch eine Beitrag zur alternativen Stromversorgung und somit zu einem energie-autarken Glessen leisten können.

Aber aufgepasst!

Hier eine Fundstelle bei YouTube, die ich diesbezüglich anfänglich sehr interessant fand, zumal es Ende 2016 im MDR gesendet wurde und eine anscheinend revolutionäre neue Technologie vorstellte:

Allerdings lohnt es wohl auch, die Kommentare bei YouTube zu lesen (z.B. auf das YouTube Logo klicken). So wird dort auch hingewiesen, dass es sich mitnichten um eine neu erfundenes Prinzip handelt, sondern nur um eine Abwandlung der als Savonius bekannten Rotoren handelt ( https://de.wikipedia.org/wiki/Savonius-Rotor). Außerdem zeigt sich, dass das Angebot anscheinend sehr überteuert ist und sich bei dem geringen zu erwartenden Ertrag nicht in sinnvoller Zeit amortisieren wird. Ergo: man sollte sich nicht völlig blauäugig oder gar unkritisch dem Thema nähern.

Eine ganz gute Übersicht über Vor und Nachteile dieser Vertikalwindräder findet sich zum Beispiel unter https://www.klein-windkraftanlagen.com/technik/vertikale-windkraftanlagen Nach Anmeldung zu einem Newslettter erhaelt man auch einen Link zu einem anderen Video https://youtu.be/uuZ0AN256Eg

Weitere Videos zum Thema Windkraftanlagen

Weitere wichtige Dinge, die man vor einer Entscheidung über die mögliche Einbeziehung der Windkraft zur eigenen Energieversorgung wissen sollte, behandeln die nächsten Videos

Schon besser ist das folgende Video, was ziemlich gut beleuchtet, wann sich eine Windanlage lohnen könnte.

Auch interessant ist folgendes Video:

Interessanter Tenor:

  • Erst Solarstrom planen, dann ggf. Windstrom
  • Batteriespeicher ist für Windanlage sogar wichtiger als für Solarstrom
  • Gerade im dunklen Winter kann die Kleinwindkraft die Versorgungslücke schließen, zumindest wenn der Standort eine entsprechende mittlere Windausbeute verspricht.

Fazit insgesamt: all das sind Ansätze, die ich persönlich gerne weiterverfolgen möchte und sicher auch werde.

Interessante Videos

Bei der Recherche nach möglichen sinnvollen Energiespeicher-Optionen habe ich verschiedene interessante Videos gefunden, die bei YouTube veröffentlicht wurden.

5 Energiespeicher für die Zukunft der Energiewende

Einen recht interessanten Beitrag von Klaus Russell-Wells (Homepage https://joul.de) mit dem Titel 5 Energiespeicher für die Zukunft der Energiewende findet man unter https://www.youtube.com/watch?v=evjD-h1r7Qk

Dort wird zum einen in verständlicher Weise erklärt, wie Batteriespeicher, z.B. die Lithium-Ionen Batterien, funktionieren oder was Alternative Redox-Flow Speicher davon unterscheidet.
Es wird aber auch erklärt, was Technologien wie Flexibilisierte Biogasanlagen , Power-to-Gas und Saisonale Wärmespeicher sind und warum alle diese auch einen wichtigen Beitrag haben können.

Ich fand auf jeden Fall, die etwas über 11 Minuten waren für mich gut investiert.

36C3 – Energiespeicher von heute für die Energie von morgen

Ein etwas weniger gelungener Vortrag stammt vom Kongress des CCC (Computer Chaos Club) im Dezember 2019 https://www.youtube.com/watch?v=2K_d2AY7W2Y:

Wie man aus den dort schon aufgelisteten Kommentaren ersehen kann, ist der Vortrag – obwohl kürzlich gehalten – bzw. der Vortragende nicht ganz auf dem letzten Stand der Technik, weil insbesondere die in jüngster Zeit gemachten Fortschritte bei den Lithium-Ionen Batterien Fortschritte nicht eingearbeitet wurden. Ein Kommentar sagt: Es ist eigentlich eine halbwegs solide Grundlagenvorlesung für chemische Energiespeicherformen. Wissen, das vielen in der aktuellen Diskussion fehlt.

Entsprechend sollte der Vortrag auch gesehen werden. Da aber ein gewisses Grundlagenwissen vermittelt wird, kann es trotzdem sinnvoll, sich in eine ruhigen Stunde das anzusehen.

Detlef Werner

Informationsveranstaltung am 19.11.2019

Informationsveranstaltung

Am Dienstag, den 19.11.2019, von 19:30 Uhr veranstaltete die Projektgruppe „Glessen autark“ im Rahmen der Bürger.Mit.Wirkung eine Informationsveranstaltung im Katholischen Pfarrheim in der Pfarrer-Tiertey-Strasse in Glessen. Zu der Veranstaltung wurde zuvor mit Flugblatt und Webseite durch die Ortsbürgermeisterin Anne Keller eingeladen. Das Thema Solartechnik interessierte offensichtlich viele Glessener, denn alle Sitzplätze im Saal waren besetzt.

Glessen – das Klimalöwendorf

Während ihrer kurzen Begrüßung erinnerte Anne Keller daran, dass Solarenergie in Glessen nichts völlig neues ist, denn schon 2010 bekam der Ortsteil Glessen einen von der Stadt Bergheim ausgelobten sogenannten Klimalöwen verliehen. Grundlage dafür war, dass einfach schon damals die Leistung der in Glessen privat verbauten Solaranlagen erhoben und saldiert wurden. Die dadurch gemachte CO2 Einsparung wurde berechnet und mit der Verleihung des Preises anerkannt (siehe auch Bericht im KStA).

Finanzielle Vorteile einer Solaranlage

Jutta Nett von der Projektgruppe stellte das Projekt in einer Präsentation vor, um anschließend offene Fragen zu beantworten. Zur Illustration wurde an einem Beispiel erläutert, was eine einfache Solaranlage bei typischer Dachfläche mit einfacher Einspeisung und ohne Batteriepufferung kosten würde und welcher Ertrag dann grob abgeschätzt zu erwarten sei. Gegenüber den Kosten von bis zu 1500€ je kW Spitzenleistung von üblichen kommerziellen Angeboten ließen sich im Rahmen der IG 1000€/kW realisieren, so dass die Investitionskosten für ein typisches Dach dann knapp über 10.000€ lägen. Auch bei den im Vergleich zu früheren Zeiten gesunkenen Einspeisevergütungen sind bei dem vorgestellten und berechneten Modell dennoch ca. 700€ Ertrag im Jahr, also eine mögliche Rendite vor Steuer oder Abschreibung von 4-6%, zu erwarten. .

In Zeiten der Niedrigzinspolitik ist eine solche Rendite verglichen mit anderen konservativen Anlageformen trotzdem sehr interessant. Noch bessere Renditen lassen sich erzielen, wenn man statt der Einspeisung die Solarenergie zur Senkung des Eigenverbrauches nutzt und – je nach Situation – auch steuerliche Vorteile mitnehmen kann.

Alles in allem sind diese wirtschaftlichen Gründen neben dem Schutz der Umwelt weitere Vorteile, die schon für sich gesehen für eine aktive Teilnahme sprechen.

Die Aufgabe der Interessengemeinschaft:

  • Ansprechpartner für Interessierte
  • Auslegung von Projekten
  • Kontaktaufnahme zu Westnetz, BNA*, Marktstammdatenregister
  • Organisation der Beschaffung von PV Material
  • Auswahl Handwerker (Dachdecker, Elektriker, Maurer)
  • Finanzierung des Projektes
  • Abrechnung Darlehensgeber

Interesse geweckt? Kontaktaufnahme jederzeit möglich

Interessierte Bürger konnten im Anschluss Ihre Kontaktdaten hinterlassen, wenn sie an einer Mitarbeit in der Interessengemeinschaft interessiert waren oder an einer Realisierung der vorgestellten Ideen auf den eigenen Dächern interessiert waren.

Als initiale Ansprechpartner wurden die vier Gründungsmitglieder

  • Rolf Brunkhorst
  • Mathias Conzen
  • Jutta Nett
  • Dr. Peter Pütz

aufgeführt, die unter der Mailadresse glessenautark@yahoo.com erreichbar sind.

Hier die Folien der Präsentation

Und hier das Informationsblatt:

Viele Fragen – viele Antworten (Auszug)

Sind Solaranlagen gefährdet bei Unwettern wie zum Beispiel starker Hagelschlag?

Müssen Solaranlagen regelmäßig gereinigt werden?

Stimmt es, dass laut vereinzelter Veröffentlichungen die Feuerwehren im Brandfall weigern, Häuser mit Solaranlagen auf dem Dach zu löschen?

Die Antwort von Dr. Peter Pütz war sehr eindeutig: Nein, das ist nicht der Fall.
Zu dem Thema gibt es einen sehr interessanten Link https://www.eon.de/frag-eon/themen/solar/article/loescht-die-feuerwehr-haeuser-mit-photovoltaikanlagen-auf-dem-dach/ der diesen Frage umfassend beantwortet:

Was für Möglichkeiten hat man, wenn man weniger eine Einspeisevergütung, sondern an Produktion des ganzen Eigenverbrauches (auch nachts) interessiert ist?