Projektablauf bei „Glessen Autark“ für die Installation von PV -Anlagen

Kontaktaufnahme

Da wir die Interessengemeinschaft ausschließlich ehrenhalber und in unserer Freizeit betreiben, aber das Interesse im letzten Jahr gewaltig angestiegenen ist, können wir zu unserem Bedauern derzeit nur noch Anfragen aus Glessen annehmen.

Interessenten aus Glessen laden sich dazu das Informationsblatt/Fragebogen (Projektinformationsblatt Glessen Autark Mai 2021 ) herunter und schicken es uns komplett ausgefüllt an die Mail Adresse glessenautark@yahoo.com. Im Anschluss daran erhalten die Einsendenden eine Eingangs-Bestätigung und der Vorgang geht dann direkt an das Projekt-Team.

Interessenten sehen bitte von Anrufen an der Telefonnummer unter Kontakt ab, die ist ausschließlich wegen der Impressungspflicht angegeben.

Bestandsaufnahme /Maße / Fotos

Zum Start der Planung benötigen wir von den Interessenten weitere ausführlich Informationen wie Fotos, Maße etc., die wir ebenfalls an dieselbe Mailadresse zu senden bitten.

Wir benötigen:

  • Aussagefähige Fotos aller jeweiligen Dachseite ( in Ost -, West – oder Süd –Ausrichtung), auf denen möglichst alle Dachziegel gut erkennbar sind. Am besten sollten Fotos jeweils aus frontaler Perspektive gemacht werden. Bitte dabei beachten, dass die Fotos in einem komprimierten Format sein sollten, denn Sendung mit 15MB großen Fotos bringen die Mailboxen sehr schnell ans Limit.
  • Das Dachziegel-Maß im eingebauten Zustand auf dem Dach ( Breite und Höhe ), so dass die Dachmasse durch Abzählen der sichtbaren Ziegel ermittelt werden können. Hier bitte millimeter-genau messen.
  • Die Dach-Neigung in Grad aus der Horizontalen. Das ließe sich mit einem Geodreieck und einer Schraube an einem Bindfaden als Lot sicher an einem Dachfenster abschätzen.

Sollte z.B. schon ein kommerzielles Angebot eines Solarteurs vorliegen, können wir auch solche Angebote auch anschauen und so prüfen, ob es sich dabei um ein dem Anschein nach seriöses Angebot handelt. Es sollte aber auch klar sein, dass solche kommerzielle Angebote in der Regel zwar auch teurer sind als die in Eigeninitiative erhaltenen, zumal die Planungsarbeiten ja auch und eben nicht ehrenamtlich gemacht werden. Dafür hat man den Fachbetrieb eben auch für Wartung und Reparaturen als Ansprechpartner.

Planungsphase

Das Projekt-Team von GA sichtet diese Daten und prüft, ob die Angaben für die Projektplanung ausreichend ist. Wir melden uns dann bei den Interessenten mit dem Ergebnis der Vorprüfung, was durchaus aber auch negativ ausfallen kann. Im Gegensatz zu kommerziellen Betrieben ist Glessen Autark nicht auf Gedeih und Verderb auf Projekte angewiesen und so kann auch frank und frei erklärt werden, wenn die Bedingungen für eine wirtschaftlich sinnvolle Anlage ungeeignet sind.

Kurze Zeit später erhalten die Interessenten von GA in einer anschaulichen und gut nachvollziehbaren Darstellung folgende Unterlagen:

  • Die Planungs-Zeichnungen ( PV-Modul-Pläne, PV-String-Pläne und Montage-Pläne )
  • Eine Projekt-Kosten-Kalkulation ( jeweils mit – und ohne Batterie-Speicher )
  • Eine Berechnung mit Angabe der zu erwartenden jährlichen selbst erzeugten Energie
  • Die Wirtschaftlichkeit bzw. Amortisation der PV-Anlage.
  • Den zu erwartenden Autarkiegrad in Prozent des selbst erzeugten Stromes vom eigenen Jahres-Stromverbrauch.

Beratungsgespräch

Im nächsten Schritt vereinbart das Projekt-Team von GA mit dem jeweiligen Interessenten einen Termin für ein Beratungs-Gespräch, in dem alles Wesentliche zur und rund um die
geplante PV-Anlage im Detail erläutert bzw. erklärt wird.
Im Anschluss daran beantwortet das Projekt-Team von GA gerne noch die sich nach dem Gespräch angesammelten weiteren Fragen der Interessenten, so dass die Interessenten ihre Investitions-Entscheidung in Ruhe treffen können.

Angebote

Sollten die Interessenten sich entschließen, das PV-Projekt umsetzen zu wollen und ist auch eine Finanzierung möglich, wird GA in Abstimmung mit ihm folgende Angebote einholen:

  • Angebot für die Lieferung des gesamten PV-Materials ( vom Großhändler über GA )
  • Angebot für die PV-Modul-Dachmontage ( von einer Montage-Firma )
  • Angebot für die Gerüst-Gestellung ( von einer Gerüstbau-Firma )
  • Angebot für die elektrische Einbindung der PV-Anlage in das Strom-Haus-Netz (von einer Elektriker-Fachfirma )

Auf Basis der eingegangenen Angebote erteilen dann die Interessenten selbst (!)
in der Regel per e-mail die jeweiligen Aufträge an die einzelnen Firmen zur Ausführung der aufgeführten Gewerke. Glessen Autark vermittelt nur ohne wirtschaftlichen Interesse oder gar Vermittlungsprämien, sondern ausschließlich auf Basis der mit den einzelnen Unternehmen bei früheren Projekten gemachten Erfahrungen und Verfügbarkeiten.

Anmeldung

Glessen Autark ist auch bei den formalen Anmeldungen (Anmeldung beim Netzprovider Westnetz zur Erhalt der Einspeisezusage, Anmeldung bei Markstammdatenregister etc) behilflich. Ob und wie die Anlage steuerlich zu betrachten ist, müssen aber die Interessenten jeweils selbst mit Ihren Steuerberatern klären.

Abwicklung

Die PV-Materialien werden wenn möglich direkt angeliefert, oder i.d.R. zum Höhenhof von Dr. Peter Pütz geliefert. Dort kann eine Wareneingangs-Kontrolle gemacht werden und die Materialien bis zur Montage zwischengelagert werden, zumindest so lange bis die Teile für die Unterkonstruktion der PV-Module und die Module selbst geliefert wurden.

Umsetzung

Sofern die Interessenten nicht selbst in der Lage sind, organisiert GA dann den Transport des gesamten PV-Materials zum Investor ( Interessent ), begleitet die Dachmontage der PV-Module bis zum Schluss. Nach der Montage prüft GA durch eine Messung die richtige elektrische Verschaltung der fertig montierten PV-Module.

Wichtiger Hinweis

Glessen Autark ist eine Hilfe von Bürger für Bürger ohne wirtschaftlichen Interessen und tritt im juristischen Sinne also nur als „Berater“ auf , kann somit auch keinerlei Gewährleistung übernehmen.
Die Tätigkeiten von Glessen Autark sind ehrenamtlich und kostenlos, allerdings sind allein schon durch durch viele Betreuungs- und Lieferungsfahrten unsere Treibstoffkosten so stark angestiegen, dass wir einen kleinen Unkostenbeitrag nehmen. Dieser wird auch verwendet, damit wir für die Planung und Ertragsberechnung verwendetet kommerzielle Software jährliche Wartungsgebühren von einigen 100 Euro im Jahr bezahlt werden, damit wir auch immer die entsprechenden marktgängigen Modulen planen können.

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